Die Bauchdeckenstraffung wird unter Vollnarkose durchgeführt und kann mehrere Stunden dauern. In Vorbereitung auf den Eingriff werden die überschüssige Haut und das Fettgewebe vermessen und markiert. Je nach Ausmaß der Hautveränderungen können unterschiedliche Operationsmethoden angewandt werden. Gemeinsam für alle Techniken ist die Schnittführung.
Es werden zwei Schnitte gelegt. Der wellenförmige Schnitt setzt oberhalb der Schamhaargrenze an und läuft an den Beckenknochen entlang bis zu deren Ende. Der kreisförmige Schnitt verläuft um den Bauchnabel herum. Der Bauchnabel wird vom Hautgewebe abgetrennt. Das Hautgewebe zwischen dem Bauchschnitt und den Rippen wird von der Bauchwand abgelöst, wobei die Bauchmuskeln freigelegt werden. Die Bauchmuskeln werden wieder zusammengefügt und fixiert.
Die abgelöste Haut wird nach unten gezogen. Der Hautüberschuss wird entfernt. Die Haut wird wieder angenäht und der Bauchnabel neu positioniert. Am Ende der Operation wird eine Drainage gelegt, um dem Blut und dem Wundsekret einen Abfluss zu ermöglichen. Der Bauch wird bandagiert. Die Bandage verhindert eine Füllung der entstandenen Hohlräume mit Flüssigkeit. Die Fäden werden nach acht bis zehn Tagen gezogen. Die Bandage wird erst nach einem Monat wieder abgenommen.
Quellen:
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie http://www.dgaepc.de/